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Kompanjong auf dem Handmade Adventsmarkt am Obertor in Ratingen


Was für schöne und aufregende Tage liegen hinter mir! Am vergangenen Wochenende war ich mit meinem kleinen Label zum ersten Mal beim Handmade Adventsmarkt am Obertor in Ratingen dabei. Zwei Tage lang konnte ich meine handgemachten Lederwaren in einem tollen Umfeld, umgeben von anderen Kreativen, präsentieren und viele tolle (Verkaufs-) Gespräche führen.



Der Handmade Adventsmarkt in Ratingen


Etwas abseits des regulären Ratinger Weihnachtsmarktes fand der Handmade Adventsmarkt in diesem Jahr bereits zum vierten Mal statt. Organisiert wird er mit viel Herzblut und Leidenschaft von Julia Merkelbach, Inhaberin und Geschäftsführerin des fijnwerk store & studio. Der Adventsmarkt ist Teil des Ratinger Vorweihnachtsprogramms in der Ratinger Innenstadt.

Am ersten Adventswochenende findet man hier allerlei kreative, handgefertigte Stücke, die nicht von der Stange kommen und garantiert individuell sind. Denn das ist die Voraussetzung, dass man hier dabei sein und verkaufen darf: alles muss selbst gemacht und darf nicht irgendwo eingekauft sein.


Die Auswahl der handgefertigten Produkte, die man auf diesem kleinen, aber äußerst feinen Adventsmarkt findet, ist sehr vielfältig. Es wurden unter anderem Kerzen, selbst genähte und beplottete Textilwaren, selbst gestaltete Handyketten und Schmuck aus Perlen angeboten, aber auch Keramik- und Holzwaren sowie wunderschöne Weihnachtsarrangements wie Adventsgestecke und Weihnachtsornamente.


Mein Hütten-Nachbar Heiner van Schwamen ist ein sehr kreativer Kopf, der in seiner Freizeit unter anderem Keramik bemalt und kleidung sowie Taschen bestickt. Seine Stücke sind wirklich einzigartig und waren auch bei den Besuchern sehr beliebt.



Mein erster Weihnachtsmarkt


Nach meinem Stand beim Handwerkermarkt im Zeittunnel in Wülfrath war dies mein zweiter Markt, bei dem ich mit meinen Lederwaren dabei war.

Ich habe im Vorfeld lange überlegt, welche Produkte ich über mein normales Sortiment hinaus noch vorbereiten kann. Ich habe mich dann für ein Set aus Weinglas-Markierern als witzige Geschenkidee sowie einige Weihnachtsartikel entschieden, die ich neben meinen regulären Artikeln wie Portemonnaies, Bucket Bags und Taschenanhängern anbieten wollte.

Besonders beliebt waren letztendlich die Weinglas-Markierer, die am Ende fast ausverkauft waren.


An meiner Seite hatte ich, wie auch im Sommer in Wülfrath, meine gute Freundin Fiona, die mir mit allem sehr geholfen hat. Ich habe sie so gerne bei diesen Veranstaltungen an meiner Seite und bin sehr dankbar, dass sie mich auch diesmal wieder unterstützt hat. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei und wenn man selbst so tief in der Materie drin steckt, ist ein objektiver Blick von außen wirklich sehr viel Wert.





Einige Besucher am Stand hatten auch besonderes Interesse an den bevorstehenden Workshops, die ich im Dezember und Anfang nächsten Jahres im fijnwerk store & studio gebe. Fragen wie "Was genau machen wir denn in Deinem Kurs und welches Projekt kann man denn in dem Kurs selbst herstellen?" waren nur einige der Fragen, die wir in den Gesprächen klären konnten. Ich freue mich wirklich schon sehr auf den ersten Workshop am 13.12., der auch komplett ausgebucht ist.


Es ist immer wieder spannend zu sehen, welche Produkte von den Besucher:innen besonders bewundert oder genauer betrachtet werden. Das gibt mir einen Einblick in die Perspektive der Kund:innen und hilft mir auch zu verstehen, welche Anforderungen an die Produkte gestellt werden. Beispielsweise fanden die kleineren Artikel wie das Portemonnaie Constance sehr großen Zuspruch, aber es wurde auch sehr oft nach einem größeren Portemonnaie gefragt. Solche Einsichten sind immer wertvoll, wenn es darum geht, ein neues Design zu entwerfen und die Wünsche der Kund:innen dabei mit zu berücksichtigen.



Learnings für den nächsten (Weihnachts-)Markt


Es ist immer gut, wenn man seine Vielfalt präsentieren kann, also die Kund:innen sehen, was theoretisch möglich ist bzw. auch bei einem Blick auf die Webseite gefunden werden kann. Natürlich möchte man so viele Kund:innen wie möglich bei so einem Markt ansprechen, aber seiner Nische oder seinem Hauptgeschäft treu zu bleiben, ist in Hinsicht auf die eigene Markenglaubwürdigkeit wichtig. Ich habe gemerkt, dass die Geschenkanhänger nicht so erfolgreich waren, wie ich es gehofft hatte (vielleicht bindet auch heutzutage niemand mehr einen Anhänger an die Geschenke...). Dazu kommt, dass die Anhänger nicht aus den gleichen Ledern wie meine Hauptartikel gefertigt sind und deshalb farblich etwas aus dem Konzept fielen. Die Weinglas-Markierer hingegen waren aus den gleichen Ledern wie meine Kleinlederwaren und fanden regen Zuspruch. Letztendlich kann ich nur vermuten, woran es lag, dass etwas gut oder nicht so gut funktioniert hat und es beim nächsten Mal anders machen und schauen, ob es damit besser geht.


In der Vorbereitung auf einen saisonalen Markt wie den Adventsmarkt ist es in der Retrospektive betrachtet sicherlich auch ratsam, den Fokus auf seine eigentlichen Produkte zu legen, damit diese dann auch hinterher verkauft werden können (die Weihnachtsanhänger werden jetzt erstmal in einer Kiste verstaut :) ).Ganz umsonst waren sie sicherlich nicht, denn an etwas Tannengrün befestigt sind sie im nächsten Jahr auch ein schöner Bestandteil der Standdekoration.


Was sicher auch noch hilfreich gewesen wäre und auf meiner Liste der Verbesserungsvorschläge für zukünftige Märkte steht, sind Werbematerialien, die auch die nicht physischen Produkte dem Kunden kommunizieren. Also beispielsweise ein Banner und Flyer, die über auf meine Workshops hinweisen und z.B. über die anstehenden Termine informieren. Oder ein groß ausgedruckter QR Code mit dem Verweis auf meine Webseite. Auch gut gewesen wäre ein Flyer mit den generellen Informationen, wer ich bin, was ich mache, etc.. Meine Visitenkarten, die auslagen, wurden jedenfalls gerne mitgenommen.


Nach dem Markt ist vor dem Markt, richtig? :)


Viele Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meinen allerersten Blogartikel zu lesen. Ich hoffe, Du fandest ihn interessant und konntest etwas daraus für Dich mitnehmen. Vielleicht lernen wir uns ja im nächsten Jahr mal auf einem

(Kunst-)Handwerkermarkt persönlich kennen, ich würde mich freuen.


Bei Fragen und Anregungen schreibt es doch gerne in die Kommentare, ich versuche, auf alles zu antworten, so schnell es geht.


Bis dahin wünsche ich Dir eine schöne (und hoffentlich nicht allzu stressige) Vorweihnachtszeit,


bis bald,


Deine Isabell


P.S.: Hier findest du einen Artikel über den Adventsmarkt bzw. über Heiner van Schwamen und mich:











 
 
 

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